Nach Knie-TEP
Beugung bis 90 Grad in 2 Wochen, Treppe, Auto fahren, Sport: Woche für Woche.
Das Gewebe heilt nach Plan, die Funktion nur durch Üben. Was in welcher Phase zählt und wie die Nachbehandlung bei den häufigsten Eingriffen abläuft.
Beugung bis 90 Grad in 2 Wochen, Treppe, Auto fahren, Sport: Woche für Woche.
Luxationsregeln je nach Zugang, Gehen an Stützen, Muskelaufbau, Rückkehr in den Alltag.
OP oder nicht, fünf Phasen bis Monat 12, Tests vor der Sportfreigabe.
Rotatorenmanschette, Stabilisierung, Prothese: Schutzphase, Mobilisation, Kräftigung.
Was in den ersten 6 Wochen erlaubt ist, Rumpfstabilität, Rückkehr zu Arbeit und Sport.
Kontinenz zurückgewinnen: Beckenboden finden, trainieren, Alltag anpassen.
Das Gewebe ist frisch, Schwellung und Schmerz sind normal. Aufgaben: Lymphdrainage und Kühlung gegen die Schwellung, Lagerung, erste aktive Bewegungen im erlaubten Bereich, Gehen mit Hilfsmitteln, Thromboseprophylaxe. Was jetzt versäumt wird (etwa die Streckung am Knie), kostet später Monate.
Neues Gewebe entsteht und richtet sich nach der Belastung aus, die es bekommt. Sanfte, häufige Bewegung ohne Schmerz formt es richtig. Beweglichkeit schrittweise steigern, Hilfsmittel abbauen, Gang und Alltagsbewegungen normalisieren, Muskeln aktivieren.
Das Gewebe wird belastbar, jetzt darf und muss Widerstand dazu: Kräftigung in geschlossener Kette, Gleichgewicht, Ausdauer. Rückkehr zu Arbeit und Auto meist in dieser Phase, abhängig von OP und Beruf.
Sportartspezifisches Training, Sprünge, Richtungswechsel, schweres Heben. Die Freigabe erfolgt nach Kriterien (Kraft im Seitenvergleich, Funktionstests), nicht nach Kalender. Volle Belastbarkeit je nach Eingriff nach 6 bis 12 Monaten.
Melden Sie sich sofort beim Operateur oder Notdienst bei: zunehmender Rötung, Überwärmung oder Ausfluss an der Wunde, Fieber, plötzlich starker Schwellung und Schmerz in der Wade (Thromboseverdacht), Atemnot oder Brustschmerz, neu aufgetretener Taubheit oder Lähmung. Wir erkennen solche Zeichen in der Therapie und schicken Sie im Zweifel lieber einmal zu viel zum Arzt.
So früh wie möglich, meist am ersten oder zweiten Tag in der Klinik. Ambulant sollte die erste Behandlung innerhalb einer Woche nach Entlassung stattfinden. Rufen Sie am besten schon vor der Entlassung an.
Nach Gelenkersatz ist eine Anschlussheilbehandlung üblich, ambulant oder stationär. Bei kleineren Eingriffen reicht ambulante Physiotherapie 2 bis 3 x pro Woche. Ihr Operateur entscheidet, wir übernehmen danach oder überbrücken die Wartezeit.
Vom Eingriff abhängig: 6 bis 12 Wochen nach kleineren Arthroskopien, 3 bis 6 Monate nach Gelenkersatz, 9 bis 12 Monate nach Kreuzbandplastik. Die Termine werden im Verlauf seltener, das Heimprogramm wichtiger.
Erst prüfen, ob die Zeit reicht: Viele Ziele brauchen länger als erwartet. Bleibt die Funktion hinter dem Erwartbaren zurück, sprechen wir mit dem Operateur, etwa bei anhaltender Steife, Schwellung oder Instabilität.