Schmerztagebuch
Zwei Minuten am Abend, ein klares Bild nach 14 Tagen: Wann tut es weh, was hilft, wirkt das Programm?
Warum ein Schmerztagebuch hilft
Schmerz schwankt, und das Gedächtnis verzerrt: Schlechte Tage bleiben hängen, gute vergessen wir. Ein Tagebuch über 14 Tage zeigt Muster, die weder Sie noch wir im Gespräch sehen: Ist es morgens schlimmer oder abends? Nach dem Sitzen oder nach dem Sport? Wirkt das Übungsprogramm? Für uns ist es der beste Verlaufsbefund, für den Arzt eine Grundlage für Rezept oder Medikamente, für Sie ein Beleg, dass es vorangeht, auch wenn es sich nicht so anfühlt.
| Tag | Schmerz 0 bis 10 | Aktivität | Bemerkung |
|---|---|---|---|
0 = kein Schmerz · 1 bis 3 = leicht, stört kaum · 4 bis 6 = mittel, schränkt ein · 7 bis 9 = stark, bestimmt den Tag · 10 = stärkster vorstellbarer Schmerz
Was Sie aus 14 Tagen lesen können
Tageszeit
Morgens steif und besser mit Bewegung spricht für Gelenke und Muskeln. Abends schlimmer nach Belastung für Überlastung. Nachtschmerz, der weckt, gehört zum Arzt.
Auslöser
Sitzen, Heben, Stress, Wetter, Schlaf: Wenn ein Muster auftaucht, können wir gezielt daran arbeiten, statt zu raten.
Wirkung der Übungen
Nach 2 Wochen sollte der Mittelwert sinken oder die guten Tage zunehmen. Wenn nicht, ändern wir das Programm, nicht Sie Ihre Disziplin.
Medikamente
Wann Sie was genommen haben und ob es half. Der Arzt kann damit Dosis und Zeitpunkt besser einstellen oder etwas absetzen.